Bachblütentherapie bei Katzen

 

 

Der englische Arzt Dr. Edward Bach hatte 1930 nach langer Tätigkeit im Krankenhaus, in der Forschung und in eigener Praxis sein Heilsystem mit den 38 Pflanzenextrakte veröffentlicht." Auch bei Tieren hat sich die Bachblütentherapie bewährt. Wir haben schon sehr gute Ergebnisse damit erzielt. Gerne sind wir Ihnen behilflich, für ihre Katze die beste Therapie zu finden.

 

 

                               1. Agrimony (Ordermenning)                         

Friedliche, ruhige Katzen versuchen, durch Disharmonien bedingte Unruhe zu überspielen.
Die Katzen wirken trotz Krankheit aufgekratzt und zu munter, sie nutzen die übermäßige Aktivität als Verdrängungsmechanismus

 

 

2. Aspen (Zitterpappel) 

Sensibelchen mit vielen kleinen grundlosen Ängsten und starker Schreckhaftigkeit, die nicht an spezielle Situationen gebunden sind, sie schreien und zittern oft, wenn sie alleingelassen werden

 

 

3. Beech (Rotbuche)

Die Katzen sind intorlerant und aggressiv gegenüber Mensch und/oder Artgenossen, machen einen genervten Eindruck, sie zeigen häufig Unsauberkeit.

 

 

4. Centaury (Tausendgüldenkraut)

 Willenlose, unterwürfige und zu gutmütige Katzen, sie lassen sich alles gefallen.

 

 

5. Cerato (Bleiwurz)

 Gehemmte, verunsicherte Katzen, die häufig Unentschlossenheiten, Unsicherheiten im Umgang mit anderen Katzen zeigen.
Sehr häufig bei Katzen, die zu früh von der Mutter getrennt wurden.

 

 

6. Cherry Plum (Kirschpflaume)

 Die Tiere zeigen unkontrollierte Temperamentschwankungen mit Ausbrüchen extremer Aggressivität auch gegen die Bezugspersonen, sie scheinen unter großer innerer Anspannung zu stehen.

 

 

7. Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie)

 Die Katzen lernen nicht aus schlechten Erfahrungen, sie machen immer wieder dieselben Fehler, wirken unaufmerksam.

 

 

8. Chicory (Wegwarte)

 Die Tiere sind besitzergreifend, stellen sich immer wieder in den Mittelpunkt, versuchen durch ständiges Miauen Aufmerksamkeit zu erregen. Starke Reaktionen auf Zurückweisungen.

 

 

9. Clematis (Weiße Waldrebe)

 Die Katzen wirken verträumt und abwesend. Sie zeigen wenig Interesse an ihrer Umwelt, sind teilnahmslos.

 

 

10. Crab Apple (Holzapfel)

 Die Tiere fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut. Übersteigertes Putzverhalten, sie putzen sich fast pausenlos. Jede Form von Unordnung wird mit Unmut wahrgenommen, älteres Futter, älteres Wasser bleibt stehen, wird "zugekratzt", die Katzentoilette wird nur sauber akzeptiert.

 

 

11. Elm (Ulme)

Starke charakterstarke Tiere fühlen sich überfordert, wirken plötzlich niedergeschlagen und lustlos.

 

 

12. Gentian (Herbstenzian)

 Pessimistische Grundhaltung, die Tiere wirken mißtrauisch und sind leicht zu entmutigen. Neue Situationen werden mit absoluter Vorsicht genossen, sie lassen sich nicht anfassen und streicheln, haben keine Bezugsperson. Auch der Kontakt zu Artgenossen ist eingeschränkt.

 

 

13. Gorse (Stechginster)

 Resignation und Antriebsarmut sind ausgeprägt, die Tiere vernachlässigen die Körperpflege, werden nicht selten unsauber. Die Blüte für Zustände nach langem Leidensweg oder bei chronischer Erkrankung.

 

 

14. Heather (Schottisches Heidekraut)

 Die Tiere sind selbstbezogen, übertrieben anhänglich und haben das Bedürfnis, ständig im Mittelpunkt zu stehen. Das Nähebedürfnis beschränkt sich nicht auf die Bezugspersonen, sondern ist wahllos. Neigen oft zu Unsauberkeiten und anderen Protestaktionen, wenn sie alleine gelassen werden.

 

 

15. Holly (Stechpalme)

 Die Katzen werden geplagt durch Neid und Eifersucht, sie sind mißtrauisch und aggressiv gegenüber einer Person oder einem Tier. Sie scheinen den Bezugsmenschen für sich allein haben zu wollen.

 

 

16. Honeysuckle (Geißblatt)

 Bei Heimweh; die Katze kann sich nicht von der Vergangenheit lösen, sie ist völlig in ihr absorbiert. Eine neue Umgebung, ein neuer Dosenöffner wird nicht verkraftet.

 

 

17. Hornbeam (Weiß- oder Hainbuche)

 Für kraft- und energielose Katzen. Sie wirken müde und motivationslos und lassen sich nur schwer zum Spielen animieren. Bereits die ersten Krankheitsanzeichen schwächen die Tiere extrem, die Genesung dauert sehr lange.

 

 

18. Impatiens (Drüsentragendes Springkraut)

 Für spannungsgeladene, hektische Tiere, die leicht reizbar sind und ungeduldig wirken. Sie sind fast ständig in Bewegung.

 

 

19. Larch ( Lärche)

 Die Katzen haben kein Selbstvertrauen, machen den Eindruck als fühlten sie sich gegenüber den anderen Katzen minderwertig. Sie stehen hintenan, nehmen das, was übrig bleibt.

 

 

20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume)

 Scheue Tiere mit vielen, aber nicht diffusen Ängstlichkeiten, sie zeigen Angst vor bestimmten Situationen oder Personen/Artgenossen. Nach Krankheit oder Verletzung schonen sie sich noch sehr lange.

 

 

21. Mustard (Wilder Senf)

 Bei Tieren mit grundloser Traurigkeit und Schwermut. Verlangsamung, erhöhtes Schlafbedürfnis, mangelnde Motivierbarkeit, bis hin zur Apathie kennzeichnen den negativen Mustardzustand.

Wichtig: Vor Anwendung dieser Blüte Ursachenforschung betreiben: Möglicherweise bahnt sich eine Infektionskrankheit an!

 

 

22. Oak (Eiche)

 Für Kämpfernaturen, die scheinbar nie aufgeben, auch wenn sie sich an die Grenzen ihrer Kräfte begeben.

 

 

23. Olive (Olive)

 Im Zustand völliger Erschöpfung, nach Phasen absoluter Überforderung, in der Rekonvaleszenz. Bei Vernachlässigung und Verwahrlosung. Die Katze ist matt, schlafbedürftig und energielos. Olive dient der Stärkung und Erholung.

 

 

24. Pine (Schottische Kiefer)

 Schuldbewußtes und bedrücktes Auftreten, die Katze ist unterwürfig, mutlos und in einer Katzengemeinschaft der unweigerliche Prügelknabe für alle, Schimpfen oder Strafen machen eine Katze im negativen Pinezustand fertig.

 

 

25. Red Chestnut (Rote Kastanie)

 Das Tier hat eine zu starke Verbindung zu einem Artgenossen oder Menschen und kann ihn nicht loslassen. Seine Abwesenheit führt zu starken psychischen Reaktionen.

 

 

26. Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen)

 Für Katzen die vor Angst wie von Sinnen sind und vegetative Symptome zeigen (Herzrasen, beschleunigte Atmung, Schweißtätzchen...); sie reagieren völlig inadäquat auf die auslösende Situation.

 

 

27. Rock Water (Wasser aus speziellen Quellen)

 Die Tiere wirken ungelenkig, steif und reagieren absolut unflexibel auf jede Veränderung.

 

 

28. Scleranthus (Einjähriger Knäuel)

 Bei Unausgeglichenheit und Stimmungsschwankungen, zeigen wenig Ausdauer beim Spielen, haben Gleichgewichtsstörungen (auch körperlich!) und zeigen beim Fressen starke Appetitschwankungen.

 

 

29. Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern)

 Die Katze hat ein schweres körperliches oder seelisches Trauma noch nicht bewältigt. Nach Unfall, Verlust oder auch Angriff oder OP.

 

 

30. Sweet Chestnut (Edel- oder Eßkastanie)

 Für Tiere in extremer psychischer Belastung, die Grenze des Ertragbaren ist erreicht. Auch in einengenden räumlichen Bedingungen. Sie werden evtl. auch unsauber und vernachlässigen ihre Körperpflege.

 

 

31. Vervain (Eisenkraut)

 Die Katze zeigt absoluten Übereifer, ist für alles begeisterungsfähig und wirkt hyperaktiv. Dabei nimmt sie keine Rücksicht auf die Kraftreserven ihres Körpers. Sie wird leicht aggressiv gegenüber Artgenossen, die sich von ihr nicht aktivieren lassen.

 

 

32. Vine (Weinrebe)

 Das Tier hat eine starke Persönlichkeit und versucht sich ständig gnadenlos durchzusetzen.

 

 

33. Walnut (Walnuß)

 Blüte für die Phasen eines Neubeginns, Änderungen der Lebensbedingungen der sonst charakterfesten Katze führen zu größerer Sensibilität und Labilität (z.B. in Form von Unsauberkeit).

 


 

34. Water Violet (Sumpfwasserfeder)

 Für Katzen, die sich selbst isoliert halten. Sie wirken sehr selbstbewußt und eigenständig, vermitteln das Gefühl von Unnahbarkeit. Sitzen meist erhöht.

 

 

35. White Chestnut (Roß- oder Weiße Kastanie)

 Bei Unausgeglichenheit und innerer Unruhe, die Katzen wirken, als wären sie mental mit etwas Anderem beschäftigt. Sie können nicht so ausdauernd und ausgelassen spielen wie andere Katzen.

 

 

36. Wild Oat (Waldtrespe)

Diese Katzen sind vielseitig interessiert, für Vieles zu begeistern, aber das oft nur kurzfristig und wenig ausdauernd.

 

 

37. Wild Rose (Heckenrose) 

Der Zustand von Apathie, gänzlicher Resignation und Teilnahmslosigkeit ist charakterisierend, das Tier hat sich völlig aufgegeben. Die Katze ist sehr alt oder schwerkrank, also immer auch ein Fall für einen Tierarzt.

 

 

38. Willow (Gelbe Weide)

Die Katze fühlt sich als Opfer einer Situation, sie scheint dauerhaft verbittert und unzufrieden. Alles und nichts wird mit Fauchen und Knurren quittiert.


 

Wo bekomme ich Bachblüten und wieviele bekommt meine Katze?

Die Bachblüten bekommt man in der Apotheke. Man erhält sie in einem Pipettenfläschchen. Nun verabreicht man 2 bis 4 Mal täglich jeweils 4 Tropfen entweder direkt ins Mäulchen ( Bitte darauf achten, dass die Pipettenspitze nicht mit der Mundschleimhaut oder der Zunge in Berührung kommt ), oder man träuflet die Tropfen auf Leckerlies.

WICHTIG: Die Tropfen dürfen nur in Wasser gemischt werden. Alkohol ist giftig für katzen!!!

 

Rescue (Notfalltropfen)

 

Rescue bietet sich zum Beispiel an bei Transporten, Tierarztbesuchen, Unfällen/Verletzungen oder auch sehr alten oder sehr kranken Tieren aber auch bei einem Umzug.

 

Rescue ist die Mischung der Bach-Blüten, die wohl am bekanntesten und verbreitetsten ist. Sie ist angezeigt bei allen größeren und kleineren Notfällen und Streßsituationen. Die Erleichterung tritt binnen weniger Minuten ein. Rescue ist als fertige Konzentratmischung zu kaufen. 4-5 Tropfen direkt auf die Zunge träufeln. Bei extremen und längeranhaltenden Belastungssituationen kan man diese Dosierung auch stündlich und über mehrere Tage verabreichen.

 

Die Rescue-Mischung besteht aus:

Star of Bethlehem
Rock Rose
Impatiens
Cherry Plum

Clematis 

 

 

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© Cattery vom Bergpark 2008

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