Katzenkrankheiten

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 Wir alle wünschen unseren Katzen ein gesundes Leben. Doch manchmal schlägt das Schicksal zu und unsere Lieblinge werden ernsthaft krank. Für einige Krankheiten gibt es erfolgreiche Therapien, für andere nicht und die Katze muss von ihrem Leiden erlöst werden. Die quälenden Gedanken über den richtigen Zeitpunkt der Einschläferung kennt jeder Mensch, dem Tiere wirklich etwas bedeuten. Das Wort " Euthanasie" stammt aus dem Griechischen und bedeutet " leichtes sterben". Das Wichtigste ist, dass wir diese Entscheidung unabhängig von unseren eigenen, persönlichen Bedürfnissen und Gefühlen, allein im Sinne und zum Wohl unseres Schützlings, treffen! Die eigene Angst vor dem schmerzhaften Verlust darf nicht dazu führen, dass sich das geliebte Tier quälen muss. Gehen sie mit ihrem Liebling, wenn es ihnen irgendwie möglich ist, den letzten Weg gemeinsam. Viele Menschen sind mit der Situation völlig überfordert und ich will auch niemanden dazu zwingen, jedoch ist es für ihre Katze wichtig, in dieser schweren Stunde einen geliebten Menschen an ihrer Seite zu haben. Sie brauchen sich ihrer Tränen nicht zu schämen. Trotz der Gewissheit, dass es für unseren Liebling eine Erlösung war, ist sein Tod für uns alles andere als leicht zu verwinden.

Hier finden Sie eine Auswahl an Katzenkrankheiten, deren Symptome, Behandlung und die Prognose dazu. Die beschriebenen Krankheiten wurden von mir teilweise im Internet bzw. bei unserer Tieräztin recherchiert. Diese Seite dient lediglich der Information und ist keine Diagnosestellung. Sollte ihre Katze sich auffällig verhalten, so ist der Tierarzt zu konsultieren.

 

Leukose (FeLV)

Die Leukose ist eine Krankheit, die auf einer Veränderung des Blutbildes beruht. Meist ist es eine Art der Leukozyten (weiße Blutkörperchen), die sich so massiv vermehrt, dass man von einer krebsartigen Wucherung sprechen kann. Man nannte das Virus, das die Katzenleukose auslöst, früher auch Felines Leukämievirus (FeLV). Die meisten, jedoch nicht alle Leukose-Erkrankungen der Katze werden durch das Leukosevirus ausgelöst: bei alten Tieren kommt es manchmal zu einer Leukose-Erkrankung, die nicht mit dem Virus zu tun hat. Der Infektionsweg verläuft hauptsächlich direkt, also von Katze zu Katze. Speichel, Blut und manchmal auch Urin sind infektiös.

 

Symptome

Häufige Symptome die auf FeLV zurückgehen, sind Anämie, Gelbsucht, Gewichtsabnahme, Blut im Stuhl, verdickte Lymphknoten, allgemeine Lustlosigkeit, Vieltrinken, Appetitverlust, Durchfall oder Verstopfung, Blut im Stuhl, verdickte Lymphknoten, Atemnot, Abort und Resorption von Föten, Unfruchtbarkeit, FeLV kann Abwehrschwäche bewirken, was jede schwere, chronische Infektion Leukose-verdächtig macht. Bei einigen Leukose-Patienten entstehen Tumore. In diesen Katzen können durch die Tumore Atemprobleme, Magen-Darmentzündungen mit Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung, Leber- und Nierenerkrankungen, Augentrübung und Nervenkrankheiten ausgelöst werden.


Behandlung

Leider gibt es keine Therapie, die zu einer Heilung führt. Bestenfalls gelingt ein zurückdrängen der Krankheit für eine gewisse Zeit. Als Therapie werden in der Regel Kombinationen von Zytostatika (Chemo), Mitosehemmern und Corticosteroiden empfohlen, wobei ständige Kontrollen des Blutbildes erforderlich sind. Die Dosierung ist individuell einzustellen, zumal lebenslängliche Therapien nötig sein können.


Prognose

Eine Prognose bei dieser Erkrankung zu stellen, ist sehr schwierig. Sie ist abhängig von der Stärke und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.


 

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen ist eine komplexe Erkrankung die ansteckend ist. Befallen sind die Augen, die Nase und die Schleimhäute im Mund der Katze. Auslöser sind sowohl Viren, als auch Bakterien. Der häufigste Erreger ist das Herpesvirus. Die Krankheit ist auf andere Katzen übertragbar. Die umgehende Vorstellung beim Tierarzt ist sehr wichtig, da der Katzenschnupfen unter Umständen tödlich enden kann. Jeder Katzenbesitzer kann sein Tier gegen Katzenschnupfen impfen lassen. Die erste Impfung sollte etwa im Alter von acht Wochen erfolgen, anschließend ist eine *regelmäßige Auffrischung notwendig.

 

Symptome

Die Katzen werden träge und matt. Sie haben Fieber und müssen häufig niesen.Der Appetit fehlt, da sie geschwächt sind und durch die Nasenentzündung den Geruch der Mahlzeit schlecht wahrnehmen können. Die Lymphknoten im Bereich des Kopfes und die Mandeln können anschwellen. Die Entzündung der Mundschleimhaut in Verbindung mit Schluckbeschwerden bewirkt manchmal, daß Speichel in großer Menge aus dem Mund läuft. Der Appetit fehlt, da sie geschwächt sind und durch die Nasenentzündung den Geruch der Mahlzeit schlecht wahrnehmen können. Die Sekrete werden so zäh, daß die geschwächte Katze sie nicht mehr selbst durch Putzen beseitigen kann. Mit der Zeit kann der Augen- und Nasenausfluß durch die Beteiligung von Bakterien eitrig- trüb werden. Das dritte Augenlid (die sogenannte Nickhaut) kann das Auge teilweise abdecken. Es können schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündung oder Geschwüre der Mundschleimhaut und der Hornhaut (Kornea) des Auges auftreten.

 

Behandlung

Ist die Katze bereits erkrankt, sollte der Gang zum Tierarzt nicht aufgeschoben werden. In erster Linie werden die Symptome behandelt. Die Augen und die Nase müssen regelmäßig vom Sekret befreiet wedren, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Der Tierarzt verordnet ein Antibiotikum, welches das Abtöten der Viren beschleunigt. Neben der Antibiotikagabe ist die wichtigste Maßnahme, das Stärken des Immunsystems.


Prognose

Je eher behandelt wird, desto größer ist die Chance die Krankheit komplett auszuheilen.

 

 

Katzenseuche (Panleukopenie)

Die gefährlichste Krankheit, von der unsere Katzen betroffen wedren können, ist die „Panleukopenie“, die auch als Katzenseuche bekannt ist. Übertragen wird diese, oft tödlich verlaufende Erkrankung, durch den Parvovirus, der sich über Kot und Urin, sowie durch das Nasensekret des Tieres, immer weiter ausbreiten kann.Wird das Tier nicht rechtzeitig vom Tierarzt behandelt, überlebt es diese Viruserkrankung nicht. Damit Tiere von dieser lebensbedrohlichen Erkrankung verschont bleiben, sollten Katzenbesitzer ihre Tiere rechtzeitig impfen lassen. Die Impfung wird bei 8-9 Wochen alten Katzenkindern vorgenommen und nach einem weiteren Monat noch einmal aufgefrischt. Auch im weiteren Verlauf des Katzenlebens sind *Auffrischungen nötig, um eine Infektion zu verhindern.

 

Symptome

hohes Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen. Die Ansteckungsrate ist hoch. Welpen können sich schon im Mutterleib anstecken. Der Virus greift ihr Kleinhirn an. Massive Bewegungsstörungen sind das Resultat. . Das Blutbild zeigt häufig einen Mangel an weissen Blutzellen, eine Leukopenie, die der Erkrankung ihren wissenschaftlichen Namen gab.

 

Behandlung

Wenn eine Katze erkrankt ist wird als erstes versucht, das Tier zu stabilisieren und seine Kräfte durch eine Dauertropfinfusion wieder aufzubauen. Die Infusion ist mit einer Salzlösung und auch mit Traubenzucker angereichert. Um das Abwehrsystem zu stärken und die Bildung krankmachender Bakterien zu unterbinden, werden Antibiotika eingesetzt.Welche Maßnahme ergriffen werden müssen, entscheidet der Tierarzt.


Prognose

Die Sterblichkeit liegt zwischen 25 und 75%, abhängig von der Agressivität des Virusstammes und dem Alter des Patienten. Für die Gesundung einer Katze ist aber auch der Zeitpunkt der Behandlung äußerst wichtig. Je früher die Katzenseuche bekämpft werden kann, umso besser sind die Aussichten auf Heilung.

 

 

 Chlamydien

Chlamydien sind Bakterien, die sowohl Menschen als auch Tiere befallen können. Neben den felinen Herpes- und Caliciviren gehören auch die Chlamydien (C. felis) zu den primär pathogenen Erreger des Katzenschnupfens. Sie sind vor allem im Zusammenhang mit Bindehautentzündungen von Bedeutung. Gegen Chlamydien gibt es auch eine *Schutzimpfung.

 

Symptome 

Nach einer Inkubationszeit von fünf bis zehn Tagen leidet die Katze bei Chlamydien unter einer meist einseitigen Bindehautentzündung und flüssigem, später auch dickem, Ausfluss am Auge, der eitern kann. Zeitgleich ist die Bindehaut des Auges geschwollen und rot. Nach ca. einer Woche beginnt meist auch das zweite Auge mit den gleichen Symptomen. Möglich ist auch der Ausbruch mit Fieber- hier werden dann die Luftwege der Katze befallen und das Tier atmet nur noch schwer oder ungleichmäßig. Verläuft die Krankheit schwer, kann es auch zu einer Lungen- oder zu einer Bauchfellentzündung kommen.


Behandlung

Der Tierarzt wird der Katze hochdosierte Antibiotika geben, außerdem Mittel, die das Immunsystem stärken. Wichtig ist, die Behandlung noch mindestens zwei Wochen nach Abklingen der Symptome weiter zu führen, da Chlamydien noch 50 Tage später nachweisbar sind. Es besteht auch dann noch immer eine Ansteckungsgefahr.


Prognose

Geht man früh genug zum Tierarzt, sind die Heilungsaussichten gut.

 

Cardiomyopathie

Der Begriff Cardiomyopathie beschreibt eine Erkrankung des Herzmuskels. Dabei unterscheidet man zwischen 3 Erkrankungen: HCM, DCM und RCM.

 

Symptome

Die möglichen Symptome bei Katzen mit einer Kardiomyopathie sind vielfältig und hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab. Häufig verändern die Katzen jedoch den Grad ihrer Aktivität, um sich instinktiv der Erkrankung anzupassen: Sie schlafen vermehrt oder spielen weniger. Solche Verhaltensmuster lassen jedoch nicht direkt auf eine Herzerkrankung schließen. Deshalb ist es häufig schwierig eine Kardiomyopathie im Frühstadium zu diagnostizieren. Gelegentlich werden bei einem Tierarztbesuch ein Herzgeräusch oder ein veränderter Herzrhythmus festgestellt. Dies können die einzigen Anzeichen während des Frühstadiums sein.

 


Hypertrophe Cardiomyopathie ( HCM)

HCM ist die häufigste Herzerkrankung bei Katzen. In dem Fall ist die linke Herzkammer zu klein, um das Blut aus dem Körperkreislauf zu fassen, weil der Herzmuskel zu dick ist. Es ist eine Erbkrankheit. Nur sehr selten gibt es Fälle von erworbener HCM.


Eine wichtige Info zu HCM

HCM ist vor allem für uns Züchter ein großes Problem, da es sich bei der Erkrankung, wie bereits erwähnt, um eine Erbkrankheit handelt. Es gibt zwar einen Gentest, welcher allerdings nur 1 von ca. 150 Genen zeigt. Dieses Testergebnis entspricht also einer diagnostischen Sicherheit von 0.75%. Nun hat ein Züchter noch die Möglichkeit, seine Katze einmal im Jahr einem Herzultraschall zu unterziehen. Ist die Untersuchung ohne Befund, rühmt man sich mit einer „HCM freien Zucht“. Und nach vier, sechs oder sieben Jahren wird bei der gleichen Katze wieder das Herz geschallt. Diesmal ist der Befund positiv. Die Katze hat plötzlich doch HCM. Und was nun? In all den Jahren hat die Katze für reichlich Nachwuchs gesorgt. Und der Züchter, der brav seine Gentests  durchgeführt hatte und jedes Jahr seine Katze schallen ließ, wird in der Luft zerissen. Fakt ist, die Diagnose HCM kann jede Katze treffen, jederzeit.

 

 

Dilatierte Cardiomyopathie ( DCM)

Aufgrund einer Herzschwäche vergrößern sich die Herzkammern und das geschwächte Herz ist nicht mehr in der Lage den gesamten Körper mit ausreichend Blut zu versorgen. Die Pumpleistung des Herzens ist geschwächt



 

Restriktive Cardiomyopathie (RCM)

RCM ist die 2.häufigste Cardiomyopathie der Katze.
RCM ist eine Erkrankung, bei der die wachsende Versteifung der Herzkammern während der Füllungsphase auffällt. Dadurch füllt sich das linke Herz abnormal und führt zum Ansteigen des unteren Drucks.
Der Grund für diese Cardiomyopathie ist unbekannt, aber in den meisten Fällen zeigten betroffenen Katzen ausgedehnte bindegewebige Ablagerungen im Herzmuskel. Man geht davon aus, RCM ist das Ergebnis  vielerlei möglichen Entzündung.

 

Behandlung

Die Behandlung hängt von der diagnostizierten Form der Kardiomyopathie ab. Sie sollten dabei Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt vertrauen.


Prognose

Die Aussichten sind vom Schweregrad der Erkrankung zum Zeitpunkt der Erstfeststellung abhängig. Die Katze kann noch Jahrelang leben oder nur wenige Wochen oder Monate.



Felinen infektiösen Peritonitis (FIP)

FIP wird durch das Coronavirus ausgelöst. Dieses Virus stellt für eine gesunde Katze mit intaktem Immunsystem kein Problem da. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt mutiert das Virus und es entseht FIP. Das kann schlechter Stress sein ( z.B. Tod eines geliebten Meschen) oder positiver Stress sein (z.B. Einzug einer neuen Katze). Man unterscheidet zwischen feuchter und trockener FIP.

Feuchte FIP: Es ist die häufigste Form der tödlichen Erkrankung. Bei dieser Form der Erkrankung kommt es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle, Brusthöhle oder in beiden Körperhöhlen. Diese Flüssigkeitsansammlungen erschweren die Atmung für das Tier.

Trockene FIP: Der Ausbruch ist im Allgemeinen sehr viel langsamer, und die Ansammlung von Flüssigkeit ist minimal. Beide Formen enden immer tödlich. Es gibt zwar eine Impfung gegen FIP, jedoch ist damit Vorsicht geboten. Man will ja keine schlafende Hunde wecken.

 

Symptome

sogenannte feuchte Form der FIP ist oft relativ leicht zu erkennen. Aufgrund ihrer Bauchwassersucht zeigen diese Patienten einen dicken, weichen, flüssigkeitsgefüllten Bauch bei schlechtem Allgemeinzustand und Abmagerung. Im Zweifel gibt oft die Punktion der Bauchhöhle eine schnelle Klärung. Erheblich schwieriger ist das Erkennen der trockenen Formen. An Symptomen kommen vor: Abmagerung, Augenkrankheiten, Gelbsucht, Nervenerkrankungen / Verhaltensanomalien, Teilnahmslosigkeit, Austrocknung, Blutarmut, Erbrechen und Durchfall.

 

Behandlung

Für die Feline Infektiöse Peritonitis steht derzeit keine Therapie zur Verfügung. Ist die Feline Infektiöse Peritonitis erst einmal bei der Katze ausgebrochen, verläuft sie immer tödlich. Um der Katze weitere Qualen zu ersparen, sollte man die Katze erlösen.


Prognose

Ist die Diagnose FIP gesichert, sollte über das Einschläfern der Katze nachgedacht werden, um dem Tier weitere Qualen zu ersparen.



Felines Immundefizienz - Virus (FIV) oder "Katzenaids"

Der Feline Immunodeficiency Virus (FIV) gehört zur Klasse der Retroviren. Es handelt sich dabei um eine Immunerkrankung. Obwohl der Virus mit dem menschlichen HIV verwandt ist, gibt es keinerlei Hinweise auf eine Ansteckungsgefahr für andere Tierarten. Nach heutigem Wissensstand ist der Virus streng wirtsspezifisch, dh. kommt nur bei Katzen vor.


Symptome 

Oft sehen wir schlechtes Fell, Dauerfieber und Appetitverlust. Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und Maulhöhlenentzündung. Häufig sind auch chronische oder wiederkehrende Entzündungen von Haut, Blase und oberen Atmungsorganen. Ständige Gewichtsabnahme. FIV-Katzen neigen zu bestimmten Tumorarten wie Lymphomen.


Behandlung

Leider gibt es kein Medikament, das den Virus direkt angreift. Einzelhaltung ohne Auslauf ist zwingend nötig, schon um die Ansteckung gesunder Katzen zu verhindern.


Prognose

Die Lebenserwartung einer FIV-Katze lässt sich nicht konkret vorauszusagen. Unter Idealbedingungen können die Patienten noch Jahre bei guter Lebensqualität vor sich haben. Hatte der Patient hingegen schon mehrere schwere Sekundärinfektionen oder besteht Dauerfieber und Gewichtsverlust, muss man mit schnellerem Verlauf rechnen

 

 

Polycystic Kidney Disease ( PKD)

Die Krankheit tritt meist zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr auf. Die Nieren vergrößern sich durch die Vermehrung und das Wachstum der Zysten. Die Zysten lassen das umgebende Nierengewebe verkümmern.Die Nieren vergrößern sich durch die Vermehrung und das Wachstum der Zysten. Die Nierenfunktion wird beeinträchtigt. Im Endstadium der Krankheit sieht die Katzenniere wie ein Schwamm aus. Sie kann nicht mehr arbeiten und das Ende bedeutet Nierenversagen. Die Krankheit verläuft immer tödlich.PKD ist eine autosomale dominant vererbte Krankheit, d.h. jedes PKD-positive Zuchttier bringt auch bei der Verpaarung mit einem gesunden Elternteil 50 % PKD-kranke Jungtiere.

 

Symptome

Die Katze leidet unter großem Durst, starkem Harndrang, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust.


Behandlung

Es gibt keine Behandlung für PKD. Es werden lediglich Medikamente zu Linderung der Symptome eingesetzt.


Prognose

 Die Prognose für Katzen mit PKD ist in bezug auf die Lebenserwartung vorsichtig zu stellen. Der Krankheitsverlauf ist individuell. Selbst sehr große Zysten müssen weder zum Ausbruch der Krankheit noch zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen. Ob die Krankheit zu ernsthaften Symptomen führt, hängt dabei hauptsächlich von der Geschwindigkeit ab, mit der sich die Zysten in der Niere vergrößern und zu einer Schädigung des Nierengewebes führen. So kann es auch bei klinisch unauffälligen Katzen sehr schnell zum Tod kommen.

 

 

Chronische Niereninsuffizienz (CNI)

Die chronische Niereninsuffizienz ist eine schleichend fortschreitende Erkrankung der Niere. Die Schädigung der Niere ist dabei irreversiebel. Statistiken zeigen, dass 30% der älteren Katzen an CNI erkranken. Ohne Behandlung verläuft die Erkrankung tödlich.

 

Symptome 

Typische Symptome sind unter anderem vermehrte Flüssigkeitsaufnahme erhöhter,häufiger Harnabsatz, Appetitmangel und/oder Erbrechen, Mundgeruch. Oftmals leiden die Tiere unter Durchfall. Auch ein Zeichen der CNI sind ein schlechter Zustand von Fell und Haut.

 

Behandlung

Die Nierenschädigung muss ausreichend abgeklärt werden. Hierzu dienen weitere Blutuntersuchungen, röntgen, Ultraschall und manchmal eine Nierenbiopsie. Je nach Ausmaß der Schädigung wird dann, in Absprache mit dem Tierarzt, meist die Begleitsymptome behandelt wie Bluthochdruck, Appetitlosigkeit und Erbrechen. Es sollte auch versucht werden, die Katze auf ein spezielles Diätfutter umzustellen.

 

Prognose

Je früher eine CNI erkannt wird um so erfolgreicher sind die Therapien und die Katze kann noch viele Jahre leben.

 

 

Lebershunt

Ich mächte nun auf eine Krankheit eingehen, die beim Hund sehr häufig, bei Katzen jedoch sehr selten auftritt und daher oft nicht oder viel zu spät diagnostiziert wird. Beim portosystemsichen Shunt oder Lebershunt handelt es sich um eine Mißbildung der Blutgefäße im Leberbereich. Normalerweise sammelt sich das Blut der Darmvenen in der Pfortader der Leber, die das Blut zur Leberpforte führt. Von dort fließt das Blut über ein System durch die gesamte Leber und wird von den Stoffen gereinigt, die zuvor aus dem Darm aufgenommen wurden. Bei diesen Stoffen handelt es sich unter anderem um Giftstoffe und Produkte des Stoffwechsels. Bei der Mißbildung des Lebershunts umgeht ein Großteil des Blutes aus den Darmvenen das Pfortadersystem der Leber und fließt ungereinigt an ihr vorbei in den großen Kreislauf einschließlich Gehrin. Diese Abkürzung nennt man Shunt.


Symptome

Anfangs wirkt die Katze aphatisch. Sie kann kein Kot mehr absetzten, leidet unter Appetitmangel. Da der Shunt im Gehirn großen Schaden verursacht, hat die Katze neurologische Ausfälle. Störungen des Gangbildes und Augen, bis hin zur Erblindung. Die körperliche Entwicklung ist schlechter, kleiner, schwächlicher und magerer als bei gesunden Tieren. Nach der Darmentleerung, z.B. nach einem Einlauf, geht es der Katze meist kurzfristig besser.


Diagnose

Den Lebershunt durch Ultraschall oder röntgen zu erkennen, ist eher schwierig. Allenfalls eine kleine Leber auf dem Röntgenbild spricht für einen Lebershunt. Die sicherste Methode zu Diagnosestellung ist die Bestimmung des Ammoniakgehaltes im Blut und der Gallensäure.


Behandlung

Eine Heilung kann nur durch ein OP erzeilt werden. Jedoch ist nicht jeder Lebershunt operabel. Das muss mittels CT abgeklärt werden. Eine solche OP ist auch mit Risiken verbunden. Zwischen 10 und 30% der Patienten sterben. Eine seltene Komplikation sind Krampfanfälle nach der Operation. Die Urache hierfür ist noch unklar. Wenn Anfälle auftreten, dann in der Regel bis zu 3 Tage nach der OP. Die Anfälle lassen sich nicht oder nur sehr schwer in den Griff zu kriegen. Die Tiere werden in der Regel kurze Zeit später von ihrem Leiden erlöst.


Prognose

Die Katze leidet unter einer Ammoniakvergiftung. Einzige Möglichkeit auf Heilung ist eine Operation. Wie jede Operation ist sie mit großen Risiken verbunden. Dennoch ist jedes Tier es wert, für sein Leben zu kämpfen.

 

*Impfungen, bzw Auffrischungen von Impfungen sollen, lt Tierärzten und der Pharmaindustrie, einmal jährlich durchgeführt werden. Das ist falsch!!!

Nähere Informationen finden Sie unter:

"Impfsarkom INFO!"

 

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© Cattery vom Bergpark 2008

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